Tierleid wollen wir nicht tatenlos hinnehmen.

Jedes Tier verdient es geliebt zu werden. Davon sind wir fest überzeugt und haben uns genau das zum Ziel gesetzt: Jedem Straßentier die Möglichkeit auf ein liebevolles Zuhause einzuräumen, fernab von Hunger, Leid und Obdachlosigkeit.

Dabei liegt uns nicht nur die Rettung einzelner Tiere am Schicksal, sondern vor allem eine Verbesserung der Gesamtsituation für alle Vierbeiner, die ein Leben auf der Straße, in der Tötungsstationen oder unterversorgten Tierheimen führen.

Als Verein arbeiten wir dafür Tag für Tag – ehrenamtlich und im Sinne der Tiere.

Lernen Sie das Team kennen

Warum Auslandstierschutz?

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Nachkommen zeugt eine Katze und ihre Welpen in 7 Jahren

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von 10 geborenen Hunden findet jemals ein Zuhause

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Straßentiere leben derzeit schätzungweise in Europa

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Nachkommen zeugt eine Hündin und ihre Welpen in 6 Jahren

Wie wir uns engagieren

Tiere, die sich zu ihrem Leidwesen bereits in Tötungsstationen oder ausländischen Tierheimen befinden, in denen sie ein perspektivloses und unwürdiges Dasein fristen, erhalten durch Vermittlungen in geeignete Familien in Deutschland die Möglichkeit, dem Teufelskreis der Missachtung zu entkommen. Natürlich ist das nicht die Lösung des Problems – für den Einzelnen aber lebensrettend!

Nur die Kastration von Straßentieren kann langfristig ermöglichen, dass das Leid der ungewollten Katzen und Hunde irgendwann ein Ende nimmt. Daher unterstützen wir Tierschützer vor Ort finanziell bei Kastrationen und organisieren Kastrationsprojekte in Gegenden, in denen sich bisher keine landeseigenen Tierschützer engagieren.

Um die Situation der Tiere ohne Lobby zu verbessern, engagieren wir uns bei Tierschutzprojekten oder initiieren diese selbst. Das kann die Unterstützung eines Tierheimaufbaus sein, Kastrationsprojekte, oder die Versorgung mit antiparasitären Mitteln. Je nach Region, Sachlage und Möglichkeiten sieht die Hilfe immer wieder ganz anders aus. Eines ist sie aber immer: Wichtig!

Tötungen von Straßentieren direkt auf der Straße oder  in dafür geschaffenen Einrichtungen, meist innerhalb von ein bis drei Wochen nach ihrer Ankunft, sind weder effektiv noch angemessen. Sie sind vor allem eines: Grausam! Daher setzen wir uns u.a. auch politisch dafür ein, diese Vorgehensweise abzulösen und bessere Alternativen zu unterstützen. Eine Methode ist zum Beispiel das Kastrieren und wieder Aussetzen der heimatlosen Tiere.

Nicht nur die Anzahl der Straßentiere ist ein großes Problem – auch der oft brutale und herzlose Umgang mit ihnen. Daher schulen wir auf unserer Website, als auch bei Veranstaltungen und Aktionstagen sowohl deutsche Mitmenschen, als auch die Bevölkerung vor Ort, um langfristig ein Umdenken im Umgang mit den heimatlosen Tieren zu bewirken.

Was passiert mit Spenden?

Rettung aus der Tötung / Notlage
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Finanzierung von Tierschutzprojekten
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Übernahme von Tierarztkosten
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Aufklärung
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Wieso „adoptieren statt kaufen?“

Schätzungsweise 15 Millionen Straßentiere mindestens gibt es europaweit – die Frage weshalb man besser adoptiert statt (ein)kauft, sollte sich eigentlich nicht stellen. Nichtsdestotrotz kommt die Frage häufiger und wir möchten zu unserem Namen und seiner Bedeutung gern Stellung beziehen.

Den Umstand, dass Menschen immer noch zum Züchter gehen und einen Welpen „bestellen“, der dann für sie „produziert“ wird finden wir immer noch sehr befremdlich. Gerade bei beliebten Züchtern ist es so, dass Interessenten auf einer Warteliste stehen oder für einen Vierbeiner bezahlen, der noch nicht einmal geboren ist, sondern explizit für sie gezeugt, ja man könnte fast zynisch sagen, hergestellt wird. Noch kurioser wird die Sache, wenn die produzierten Welpen aus sogenannten Hobbyzuchten zum Beispiel über eBay Kleinanzeigen erworben werden. Oft sind es sogar Mischlinge, die hier für mehrere hundert Euro – man kann es nicht anders sagen – verhökert werden.

Grundsätzlich bleibt es jedem selbst überlassen, woher er sein neues Familienmitglied bezieht. Und ein Tier vom (echten) Züchter ist natürlich die bessere Alternative, als ein Welpe vom „Wühltisch“. Häufig billig und aus Mitleid eingekauft auf einem ausländischen Tiermarkt.
Auch hier wird er „produziert“ für genau diese Tierfreunde, die glauben damit einem in Not geratenen Tier zu helfen – und dabei die Tiermafia und Industrie rund um das Tierleid zu unterstützen und reich machen.

Dennoch gibt es für uns nur sehr wenige Argumente, ein Tier vom Züchter zu beziehen, wo es doch wirklich in jeder Größe, Form, Farbe, in jedem Alter und jedem Zustand Tiere im Tierschutz gibt, die dringend auf ein Zuhause warten – und dieses in den allermeisten Fällen niemals erhalten.

Wir möchten niemandem verbieten sich ein Tier vom Züchter zu holen, bitte verstehen Sie uns hier nicht falsch. Wir verurteilen auch niemanden dafür.

Wir möchten aber zumindest dafür sorgen, dass sich jeder Tierhalter bewusst, dass es eine Alternative zum Züchter gibt und ganz besonders zu dubiosen Hobbyzüchtern oder Welpenmärkten.

Wir wollen erreichen, dass sich Menschen, wenn sie sich ein Tier vom Züchter holen, dafür sehr bewusst und verantwortungsvoll entscheiden. Oder besser noch ein passendes Tier aus dem Tierschutz wählen.

 

Aber ich „kaufe“ doch auch ein Tier bei euch?

 

Auch das hören wir öfter von unseren Interessenten und Adoptanten: Denn auch unsere Tiere werden nicht verschenkt, sondern gegen eine Schutzgebühr vermittelt.

Der Unterschied ist jedoch: An dieser Schutzgebühr verdient niemand. Sie dient lediglich der Deckung von Tierarzt- und Transportkosten.

Ihre Schutzgebühr macht diese Adoption finanziell und logistisch erst möglich. Doch für einen materiellen Gewinn, weder für uns, noch für die ausländischen Tierschützer, reicht diese bei weitem nicht.

Wir vermitteln Rassehunde
Wir vermitteln Welpen
Wir vermitteln Schmusebacken
Wir vermitteln beste Freunde